Bodenreinigung in Pflegeheim und betreutem Wohnen

Ein Pflegeheim ist nie leer. Der Boden muss trotzdem sauber werden.

Rollatoren und Pflegebetten ziehen schwarze Streifen. Urin und Trinknahrung setzen sich in Fugen und alten Pflegefilmen fest. Ein Duftreiniger überdeckt das bis zum Nachmittag. Die Terra löst diese Schichten mit Bürsten und Dampf und nimmt sie sofort wieder auf. In den Tank kommt nur Wasser, und vor dem Bewohnerzimmer bleibt kein nasser Streifen.

Flurboden in einer Einrichtung: links die gereinigte, helle Hälfte, rechts der ungereinigte Boden bis zur Sockelleiste
Die Situation

Warum der Flur im Wohnbereich trotz täglichen Wischens grau aussieht und riecht

In einer Pflegeeinrichtung wird der Boden häufiger gewischt als fast überall sonst, und trotzdem fällt er bei Begehungen und Angehörigenbesuchen oft als Erstes auf. Der Grund liegt im Belag: Wischpflege, Desinfektionsmittelreste und Duftreiniger legen sich Schicht für Schicht auf Linoleum und Vinyl. In diesen Schichten sitzen Urin, Trinknahrung und Gummiabrieb, und von dort kommt der Geruch, der morgens im Flur steht.

Der Geruch sitzt im Belag, nicht in der Luft

Urin zieht in Zementfugen und in die Nähte alter Vinylböden, Trinknahrung trocknet unter dem Bett zu einem klebrigen Film. Reiniger mit Duftstoff überdeckt das bis zum Nachmittag. Dann riecht das Zimmer wieder wie vorher.

Rollatoren, Pflegebetten, Rollstühle

Vor jedem Aufzug, an jeder Türschwelle und im Speisesaal zeichnen Gummiräder schwarze Bögen auf den Boden. Der Mopp verreibt den Abrieb zu einem Grauschleier, der sich mit jedem Monat weiter in Richtung Bewohnerzimmer ausbreitet.

Ruhezeiten, Mahlzeiten, Nachtdienst

Zwischen Frühstück, Mittagsruhe, Kaffee und Abendessen bleiben nur kurze Lücken für den Flur. Ein feucht gewischter Boden ist für Menschen am Rollator ein Sturzrisiko, also wartet die Hauswirtschaft, bis er trocken ist, und die Lücke ist vorbei.

In Zahlen

Was die Maschine mitbringt.

130 °C
heißer Dampf löst Pflegefilme und eingetrocknete Rückstände, in denen der Geruch im Bewohnerzimmer sitzt. Einen Duftstoff, der ihn überdeckt, braucht es nicht.
60 Minuten
Dampf liefert eine Tankfüllung. In den Tank kommt nur Wasser, nachfüllen dauert unter einer Minute, auch mitten im Wohnbereich am Waschbecken im Pflegebad.
ca. 2 bis 4 Liter
Frischwasser braucht die Terra für 100 m². So wenig Feuchte verträgt auch altes Linoleum, und im Bewohnerzimmer bleibt keine nasse Stelle zurück.
Typische Böden

Altbau, Anbau, Pflegebad: vier Beläge unter einem Dach

Ein Pflegeheim ist über Jahrzehnte gewachsen, und das sieht man am Boden: Linoleum im Altbau, Vinyl im Anbau, Fliesen in den Bädern, Naturstein in der Eingangshalle. Wer vom Linoleumflur ins geflieste Pflegebad wechselt, tauscht keine Bürste. Er stellt nur den Andruck vom sanften auf den kräftigen Bereich.

PVC, Linoleum, Vinyl: Bewohnerzimmer, Flure, Aufenthaltsräume, Dienstzimmer

Linoleum und Vinyl tragen in Pflegeeinrichtungen oft jahrelang Wischpflege und Reste der Flächendesinfektion übereinander. Darin sitzen Grauschleier und Geruch. Nach dem ersten Dampfdurchgang sehen Sie im Flur eine hellere Laufzone, wo vorher die Rollatoren entlanggefahren sind. Stark alkalischen Reiniger, den Linoleum nicht verträgt, brauchen Sie dafür nicht, und in den Vinylnähten bleibt keine Feuchte stehen.

Fliesen und Fugen: Pflegebäder, Gemeinschafts-WC, Wohnbereichsküche, unreiner Arbeitsraum

Pflegebäder haben meist rutschhemmende Fliesen mit offenporigen Zementfugen, und genau dort halten sich Urin und Seifenreste. Rund um Duschrollstuhl und Toilettenstuhl stehen nach jedem Badetag Seifenwasser und Urin in den Fugen. Mit kräftigem Andruck und Dampf werden die Fugen wieder hell, und das Bad ist trocken, bevor der nächste Bewohner hereingefahren wird.

Teppich und Auslegeware: Appartements im betreuten Wohnen, Bibliothek, Verwaltung

Im betreuten Wohnen liegt in vielen Appartements noch Teppich aus der Zeit vor dem Einzug. Shampooreste im Flor binden neuen Schmutz. Die Terra arbeitet mit wenig Wasser, das sofort wieder abgesaugt wird, der Teppich ist nach dem Durchgang trocken und der Bewohner kann sein Zimmer sofort wieder nutzen.

Naturstein und Beton: Eingangshalle, Cafeteria, Andachtsraum

Der Eingangsbereich ist das, was Angehörige beim Besuch zuerst sehen. Marmor, Kalkstein und Betonwerkstein vertragen keine sauren Reiniger, mit denen Kalkränder sonst entfernt werden. Wasser und Dampf lösen Streusalz, Schuhabrieb und Kaffeeflecken aus den Poren, ohne den Stein anzugreifen.

Für alle diese Böden reicht dieselbe Universalbürste, nur den Andruck stellen Sie per Seitenhebel ein. Mehr zu den Bodenarten

Was die Terra hier leistet

Was ein belegter Wohnbereich von einer Bodenmaschine verlangt

Im Wohnbereich gibt es keine Stunde, in der niemand über den Flur geht. Deshalb zählt weniger, wie schnell eine Maschine ist. Wichtiger ist, dass hinter ihr keine nasse Bahn und kein Reinigergeruch zurückbleibt und dass sie ohne Tragen von Etage zu Etage kommt.

Die Geruchsquelle lösen statt überdecken

Eingetrocknete Trinknahrung unter dem Bett und Urin in den Vinylnähten löst der Dampf, bevor die Bürsten sie herausholen. Im Tank ist nur Wasser, also riecht das Zimmer danach nicht nach Zitrone oder Lavendel. Ziel ist ein Zimmer, das nach nichts riecht, statt nach Duftreiniger. So merken Sie am nächsten Morgen, ob die Quelle wirklich weg ist.

Kein nasser Flur, kein Absperrband

Hinter der Maschine bleibt keine feuchte Bahn, an der jemand mit Rollator zögert oder ausrutscht. Warnaufsteller und eine Sperrzeit zwischen Frühstück und Mittagessen brauchen Sie nicht. Das Kabel führen Sie an der Wand entlang auf der Seite, an der Sie fahren, damit die Gehseite frei bleibt.

Entlang des Handlaufs bis an die Wand

Die Bürstenseite läuft unter dem Handlauf direkt an der Wand entlang, auch an den Rammschutzleisten neben den Zimmertüren. Dort bleibt beim Wischen sonst immer der dunkle Rand stehen. Im Zimmer fahren Sie so am Pflegebett entlang, vor und zurück, ohne die Maschine umzusetzen.

Von Wohnbereich zu Wohnbereich

Hebel umlegen, und die Terra rollt auf Transportrollen über den Flur in den Aufzug und zwei Etagen höher weiter. Eine Maschine für das ganze Haus, kein Tragen über Treppen, kein zweites Gerät je Stockwerk.

So läuft es im Alltag

Zwischen Frühstück, Mittagsruhe und Abendbrot: der Takt im Wohnbereich

Ein Wohnbereich mit 25 Plätzen, einem Speisesaal und einem Pflegebad. Der Takt richtet sich nach den Mahlzeiten und der Mittagsruhe, nicht nach der Maschine. Uhrzeiten und Minutenangaben stammen aus unserer Erfahrung. Wie lange Ihr Flur braucht, sehen Sie bei der Vorführung.

  1. 01

    Gegen 9:30 Uhr, nach dem Frühstück

    Die Bewohner sind in der Gruppenstunde, der Speisesaal ist leer. Krümel, Kaffee, verschüttete Trinknahrung und die Bögen der Rollstühle unter den Tischen: mittlerer Andruck, Dampf an den Flecken. Bis zum Mittagessen ist der Saal trocken und wieder eingedeckt.

    15 Minuten
  2. 02

    10 bis 11 Uhr im Flur

    Während die Pflege in den Zimmern ist, fahren Sie den Flur einmal in Längsrichtung, mit der Bürstenseite am Handlauf entlang. Dampf zuschalten vor dem Aufzug und an den Türschwellen, dort sitzt der Gummiabrieb. Das Kabel liegt an der Wand auf Ihrer Seite, Sie stecken abschnittsweise um, und wer entgegenkommt, geht über die trockene Bahn.

    20 Minuten
  3. 03

    Gegen 12 Uhr, während des Mittagessens

    Jedes Zimmer kommt einmal pro Woche an die Reihe, immer wenn der Bewohner beim Essen ist. Sanfter Andruck auf Linoleum, Dampf nur unter dem Bett und am Nachttisch. Bei Neubelegung ein langsamer Durchgang mit Dampf durch das ganze Zimmer, danach die Desinfektion nach Ihrem Hygieneplan.

    10 Minuten je Zimmer
  4. 04

    Ab 14:30 Uhr, nach der Mittagsruhe

    Nach den Badetagen der Woche sind die Fugen rund um Duschrollstuhl und Toilettenstuhl fällig. Kräftiger Andruck, Dampf, ein Durchgang an den Wänden entlang und einer quer. Nach 15 Minuten ist das Bad trocken, und der nächste Bewohner kann zum Duschen gefahren werden.

    15 Minuten
Maschine oder Behandlung

Eigene Maschine oder Deep-Clean? Das hängt davon ab, wer bei Ihnen wischt.

Hat Ihr Haus eine eigene Hauswirtschaft, gehört die Terra ins Haus und rollt von Wohnbereich zu Wohnbereich. Ist die Reinigung an einen Dienst vergeben, der nur wischt, holt die Deep-Clean-Behandlung den Boden in festem Rhythmus zurück, ohne dass Sie den Vertrag ändern müssen.

Unsere Empfehlung

Terra 5 Steam: Unser Hauptgerät: Terra 5 mit Dampfstufe bis 130 °C

Die Terra 5 Steam ist für die meisten Häuser die richtige Wahl. Mit 35 cm Arbeitsbreite fährt sie im Zimmer am Pflegebett entlang und im Bad um den Duschrollstuhl herum, und mit rund 29 kg rollt sie auf ihren Transportrollen in den Aufzug. Für das einzelne Appartement im betreuten Wohnen genügt die Terra 3 Steam. Erst bei sehr langen Hauptfluren oder einem Speisesaal für mehrere Wohnbereiche lohnt der Blick auf die Terra 7 Steam.

Arbeitsbreite ca. 35 cm · bis ca. 350 m²/h · mit Dampf bis 130 °C

Bodenreinigungsmaschine

Terra 5 Steam

Bürstet Fugen und Strukturen sauber, nimmt das Wasser sofort wieder auf und reinigt bis direkt an die Wandkante.

Ansehen

Hygieneplan, RKI-Empfehlungen und Ruhezeiten

Ihr Hygieneplan, die KRINKO-Empfehlungen des RKI und die Auflagen der Heimaufsicht gelten unverändert. Die Terra ergänzt Ihren Plan, sie ersetzt ihn nicht und auch keine Flächendesinfektion. Sie übernimmt nur den Reinigungsschritt vor der Desinfektion: Sie löst Pflegeschichten und lässt keine Reinigerreste im Belag und keinen nassen Flur zurück. Die Terra ist eine Maschine mit Motor und Absaugung, also nicht lautlos. Deshalb planen wir die Durchgänge mit Ihnen in die Zeiten, in denen die Bewohner beim Essen oder in der Gruppe sind, und lassen die Mittagsruhe frei.

Vorher, nachher

Ein Durchgang reicht, um den Unterschied zu sehen.

Das Foto ist bei einer Vorführung entstanden, auf einem ganz normalen Werkstattboden und ohne Nachbearbeitung. Die helle Fläche vorne ist ein einziger Durchgang mit der Terra. Alles dahinter wurde jahrelang gewischt.

Werkstattboden: vorne eine helle, gereinigte Fläche nach einem Durchgang mit der Terra, dahinter der jahrelang gewischte, fleckige BodenJahrelang gewischtEin Durchgang Terra
Service & Konditionen

Nicht nur ein Gerät.

Zur Terra-Maschine gehören eine Einweisung für Sie oder Ihr Team und ein fester Ansprechpartner für Bürsten, Verschleißteile und Wartung. Leasing, Service, Garantie und Zusatzprodukte stimmen wir persönlich mit Ihnen ab – privat wie gewerblich.

  1. Kostenlose Vorführung vorab

    Wir reinigen ein Stück Ihres Bodens und zeigen alle Funktionen der Maschine.

  2. Einweisung vor Ort

    Für Sie oder Ihr Team: Andruck, Absaugung, Tanks und Pflege, bis alles sitzt.

  3. Fester Ansprechpartner

    Für Fragen, Wartung, Bürsten und Verschleißteile wenden Sie sich direkt an uns.

Häufige Fragen

Fragen zur Bodenreinigung in Pflegeheim und betreutem Wohnen

Wenn der Geruch im Belag sitzt, also in Fugen, Vinylnähten oder alten Pflegefilmen, mit Dampf und Bürsten. Dampf bis 130 °C löst diese Schichten, die Walzenbürsten holen sie heraus, und die Absaugung nimmt alles mit. Zurück bleibt kein Duftstoff, der etwas überdeckt. Ist der Geruch über Jahre durch Risse in den Estrich gezogen, hilft keine Oberflächenreinigung mehr, das sagen wir Ihnen bei der Vorführung ehrlich. Deshalb reinigen wir dort zuerst das Zimmer, das Ihnen am meisten Sorgen macht.

Kostenlose Vorführung

Welcher Flur riecht bei Ihnen morgens zuerst? Dort fangen wir an.

Wir kommen mit der Maschine in Ihren Wohnbereich und reinigen ein Stück Ihres Bodens dort, wo der Geruch am hartnäckigsten ist: vor dem Aufzug, im Pflegebad oder in einem Zimmer, das gerade frei ist. Ihre Hauswirtschaftsleitung fährt selbst ein paar Bahnen. Etwa 45 Minuten, kostenlos, und die Bewohner gehen währenddessen über den trockenen Streifen weiter zum Essen.