Terra 5 Steam
Bürstet Fugen und Strukturen sauber, nimmt das Wasser sofort wieder auf und reinigt bis direkt an die Wandkante.
Wer im Wartezimmer sitzt, hat Zeit, nach unten zu schauen: auf die Schlieren vom letzten Wischen, die schwarzen Striche des Rollhockers im Behandlungsraum, die grauen Fugen vor dem Patienten-WC. Die Terra holt Film und Abrieb mit zwei gegenläufigen Walzenbürsten und Dampf bis 130 °C vom Boden, ohne Reinigerreste, die den nächsten Film bilden. Der nächste Patient betritt einen trockenen Raum.

Eine Praxis wird jeden Abend gewischt, oft gründlicher als jedes Büro. Trotzdem sieht der Vinylboden im Behandlungsraum nach zwei Jahren stumpf aus, und am Hohlkehlsockel sammelt sich ein dunkler Rand. Das liegt nicht an der Reinigungskraft: Wischpflege und Flächendesinfektionsmittel lassen Schicht für Schicht einen Film zurück, der Mopp verteilt ihn, und genau in diesem Film sitzt der Schmutz, der nicht mehr weggeht.
Auf Vinyl und Linoleum liegen nach Jahren viele dünne Schichten aus Wischpflege und eingetrockneten Resten der Flächendesinfektion. Jeder neue Wischgang legt eine weitere darauf. Das Ergebnis ist der Grauschleier, der sich mit keinem Mopp mehr lösen lässt.
Räder hinterlassen schwarze Striche, besonders rund um die zahnärztliche Behandlungseinheit, unter der Liege und an der Anmeldung, wo der Bürostuhl den ganzen Tag rollt. Der Gummiabrieb verbindet sich mit dem Pflegefilm und wird zur festen Spur.
Im Sanitärbereich sitzen eingetretener Schmutz, Seifen- und Reinigerreste in den Zementfugen rund um WC und Waschbecken. Am Eingang kommen im Winter Streusalz und Schneematsch dazu. Beides lässt sich mit dem Wischbezug nur verschmieren, nicht herausholen.
Praxisböden sind für die Desinfektion gebaut: verschweißte Nähte, hochgezogener Sockel, beständige Oberfläche. Empfindlich sind sie an anderer Stelle: Pflegefilme machen sie stumpf, und stehendes Wasser an Naht und Sockel schadet ihnen. Zwischen Behandlungsraum, WC und Übungsraum bleibt dieselbe Bürste montiert, Sie ändern nur Andruck und Dampf.
Vinyl, PVC und Linoleum mit Hohlkehlsockel liegen in fast jedem Behandlungsraum. Den Grauschleier bilden Schichten aus Wischpflege und eingetrocknetem Flächendesinfektionsmittel, am dichtesten vor der Liege und am Waschbecken, wo jeden Tag nachgewischt wird. In der Zahnarztpraxis kommt der feine Pulverstaub aus der Prophylaxe rund um den Stuhl dazu, im Ultraschallraum Kontaktgel. Dampf weicht das auf, die Walzenbürsten nehmen es mit. Das Linoleum bekommt dabei keine alkalische Lauge ab, und in den verschweißten Nähten bleibt kein Wasser stehen.
In den Zementfugen rund um WC, Waschbecken und das Reinigungs- und Desinfektionsgerät im Aufbereitungsraum setzen sich Reinigerreste und eingetretener Schmutz fest. Zementfugen sind offenporig, die Reste binden neuen Schmutz. Im Praxislabor kommen Gips- und Alginatstaub dazu. Langsam und mit Dampf über die Fugen fahren: Die Bürsten gehen in die Fuge, und das Schmutzwasser ist weg, bevor der nächste Patient das WC benutzt.
Viele ältere Praxen haben im Wartezimmer noch Teppich oder Nadelfilz. Dort tragen Patienten an Regentagen den Straßenschmutz bis unter die Stühle, dazu kommen Shampooreste früherer Reinigungen im Flor. Die Terra reinigt mit wenig Wasser, saugt es sofort ab und hinterlässt einen trockenen Flor ohne Rückstände, die neuen Schmutz binden.
Auf versiegeltem Parkett oder Laminat bilden Schweiß und Massageöl neben der Liege einen klebrigen Film auf dem Lack, an dem der Turnschuhabrieb hängen bleibt. Mit sanftem Andruck nehmen die Walzenbürsten ihn mit Wasser auf, die Absaugung zieht die Feuchte sofort wieder ab, bevor sie in die Fugen der Parkettstäbe läuft. Wie Sie den Dampf auf versiegeltem Parkett und Laminat einsetzen, zeigen wir Ihnen bei der Vorführung. Ist Ihr Übungsraum geölt, gewachst oder unversiegelt, klären wir das Vorgehen vor dem ersten Durchgang.
Für alle diese Böden reicht dieselbe Universalbürste, nur den Andruck stellen Sie per Seitenhebel ein. Mehr zu den Bodenarten
Wo Ihr Hygieneplan Reinigung und Desinfektion als getrennte Schritte vorsieht, übernimmt die Terra den ersten davon gründlicher als Mopp und Wischbezug: Sie holt Film, Abrieb und Schmutz mechanisch vom Boden, hinterlässt keine Reinigerreste und keinen nassen Raum. Eine anschließende Flächendesinfektion trifft dann auf den Belag statt auf alte Pflegeschichten.
Heißer Dampf bis 130 °C weicht Wischpflegeschichten und eingetrocknete Desinfektionsmittelreste auf, die Bürsten holen sie vom Belag. In den Tank kommt nur Wasser. Nach dem Durchgang liegt der Boden frei, ohne Film, der den nächsten Schmutz festhält.
Praxisböden sind an den Nähten verschweißt und am Sockel hochgezogen, damit nichts dahinter läuft. Die Terra arbeitet nach unserer Schätzung mit etwa 2 bis 4 Litern Frischwasser pro 100 m² und saugt sie direkt wieder ab. Es bleibt keine Feuchte an den Stellen, an denen sie Schaden anrichtet.
Die Bürstenseite läuft bündig bis an den Fuß der Hohlkehle und an die Unterschränke der Behandlungszeile. Genau dort, wo der Bogen beginnt, schiebt der Mopp den Schmutz zu einer dunklen Linie zusammen. Die nimmt die Maschine mit. Den hochgezogenen Teil des Sockels wischen Sie wie gewohnt von Hand.
Hinter der Maschine bleibt kein nasser Film stehen. Wer mit Gehstock oder Rollator ins Behandlungszimmer kommt, geht über einen trockenen Boden, im Flur steht kein Warnschild, und der nächste Termin muss nicht warten.
So könnte der Rhythmus in einer Praxis mit drei Behandlungsräumen, Wartezimmer, Anmeldung und zwei WCs aussehen. Die Minutenangaben sind Erfahrungswerte für rund 120 m² Praxisfläche. Wie lange Ihre Räume mit Liege, Unterschränken und Rollhockern dauern, sehen Sie bei der Vorführung.
Das Wartezimmer ist leer, die Sprechstunde beginnt in einer Stunde wieder. Flur, Wartezimmer und Eingang mit mittlerem Andruck ohne Dampf fahren. Straßenschmutz und Schuhabrieb sind weg, bevor der erste Patient am Nachmittag kommt.
Behandlungsräume mit Dampf und kräftigem Andruck, bündig an der Hohlkehle und rund um Liege, Behandlungsstuhl und Gerätewagen. Wo Ihr Plan für den Boden eine Desinfektion vorsieht, folgt sie danach wie gewohnt, auf einem Boden ohne Film und Rückstände.
Patienten-WC und Personal-WC mit Dampf, langsam über die Fugen rund um WC und Waschbecken. Den Schmutzwassertank leeren Sie im Ausguss des Putzraums, nicht im Waschbecken des Behandlungsraums. Herausnehmen, leeren und wieder einsetzen dauert unter einer Minute.
Am sprechstundenfreien Nachmittag einmal alles, was sonst verstellt ist: Rollcontainer und Gerätewagen beiseite, hinter der Anmeldetheke, im Aufbereitungsraum und unter Liegen, die sich hoch genug fahren lassen. Dort langsam, mit kräftigem Andruck und Dampf. Den Holzboden im Übungsraum der Physiotherapie fahren Sie mit sanftem Andruck, wie Sie den Dampf dort einsetzen, zeigen wir Ihnen bei der Vorführung.
In vielen Praxen putzt eine Minijob-Kraft abends, in größeren MVZ ein Vertragsdienst. Wer selbst reinigen lässt, braucht die Maschine vor Ort. Wer den Dienst behalten will, holt sich die Gründlichkeit über Deep-Clean dazu, und am Reinigungsvertrag ändert sich nichts.
Wischt Ihr Team abends selbst, bringt jeder Mopp-Durchgang neue Pflege auf den Boden. Steht die Terra im Putzraum, fährt die Reinigungskraft Behandlungsräume und WCs nach der letzten Sprechstunde, und der Film baut sich nicht wieder auf. Die Einweisung, etwa eine Stunde, findet in Ihren eigenen Räumen statt, für alle MFA und Reinigungskräfte, die mit der Maschine arbeiten.
Terra ansehen Service durch unsReinigt bei Ihnen ein externer Dienst mit Mopp, kommen wir zusätzlich, zum Beispiel jedes Quartal am sprechstundenfreien Mittwochnachmittag. Wir lösen den Film in Behandlungsräumen, Flur und Wartezimmer, die Tagesreinigung läuft danach auf einem freien Boden weiter. Vorher und nachher fotografieren wir die Stellen, damit Sie sehen, was sich verändert hat.
So läuft die BehandlungFür die meisten Praxen empfehlen wir die Terra 5 Steam: 35 cm Arbeitsbreite kommen zwischen Liege, Hocker und Unterschrank, der Dampf löst Pflege- und Desinfektionsfilme nur mit Wasser. Hat Ihre Einzelpraxis Behandlungsräume, in denen zwischen Liege und Schrank kaum ein Meter bleibt, ist die Terra 3 Steam mit 28 cm die bessere Wahl. Die Terra 7 Steam lohnt sich erst bei den langen Fluren eines MVZ über mehrere Etagen oder einer großen Trainingsfläche.
Bürstet Fugen und Strukturen sauber, nimmt das Wasser sofort wieder auf und reinigt bis direkt an die Wandkante.
Die Terra ersetzt keine Flächendesinfektion und keinen Hygieneplan nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, sie ergänzt ihn. Sie macht die mechanische Reinigung des Bodens gründlicher, mit Wasser und Dampf statt Reiniger, und der Boden ist danach sofort trocken. Welche Flächen Ihr Plan wann reinigt oder desinfiziert, bleibt unverändert. Bringen Sie zur Vorführung Ihren Reinigungs- und Desinfektionsplan mit: Wir sehen gemeinsam nach, in welchen Räumen die Terra vor einer Desinfektion fährt und wo es bei der Wischdesinfektion allein bleibt.
Das Foto ist bei einer Vorführung entstanden, auf einem ganz normalen Werkstattboden und ohne Nachbearbeitung. Die helle Fläche vorne ist ein einziger Durchgang mit der Terra. Alles dahinter wurde jahrelang gewischt.

Zur Terra-Maschine gehören eine Einweisung für Sie oder Ihr Team und ein fester Ansprechpartner für Bürsten, Verschleißteile und Wartung. Leasing, Service, Garantie und Zusatzprodukte stimmen wir persönlich mit Ihnen ab – privat wie gewerblich.
Wir reinigen ein Stück Ihres Bodens und zeigen alle Funktionen der Maschine.
Für Sie oder Ihr Team: Andruck, Absaugung, Tanks und Pflege, bis alles sitzt.
Für Fragen, Wartung, Bürsten und Verschleißteile wenden Sie sich direkt an uns.
Nein. Die Terra übernimmt die mechanische Reinigung, mit Wasser und Dampf statt Reiniger, und hinterlässt einen trockenen Boden ohne Pflegefilm und Rückstände. Wo Ihr Plan eine Flächendesinfektion vorsieht, führen Sie sie mit Ihrem gelisteten Mittel danach durch wie bisher. Arbeitet Ihr Team im Behandlungsraum mit desinfizierender Reinigung in einem Arbeitsgang, besprechen wir bei der Vorführung, an welcher Stelle die Terra dazu passt. Welche Räume und Intervalle Ihr Plan vorsieht, bleibt unverändert.
Meist ist nicht das Linoleum grau, sondern das, was darauf liegt: alte Schichten aus Wischpflege und Desinfektionsmittelresten. Dampf und Walzenbürsten lösen sie, ohne stark alkalische Reiniger, die Linoleum angreifen. Liegt der Film schon seit dem Einzug in die Praxisräume, fahren Sie die Stelle beim ersten Mal zwei- oder dreimal langsam. Bei der Vorführung sehen Sie an einem Stück Ihres Bodens, wie der Belag darunter aussieht.
Am hartnäckigsten ist der Halbkreis, den der Hocker des Behandlers um den Stuhl zieht. Dort hat sich der Gummi über Monate in den Film gedrückt. Der heiße Dampf weicht den Film auf, die Bürsten holen den Abrieb mit heraus. Stark eingefahrene Spuren brauchen mitunter einen zweiten, langsamen Durchgang mit kräftigem Andruck. Auf dem filmfreien Boden bildet sich die Spur danach langsamer neu.
Ja. Das Wasser wird direkt hinter den Bürsten wieder abgesaugt, wer um 14 Uhr mit dem Rollator durch den Flur kommt, geht über einen trockenen Boden. Für Wartezimmer und Flur einer kleinen Praxis rechnen Sie mit etwa einer Viertelstunde (Erfahrungswert), danach können die Stühle direkt zurück.
Die Terra 5 Steam ist etwa 35 cm breit, fährt vor und zurück und lässt sich leicht wenden. So kommen Sie zwischen Liege, Hocker und Unterschrank durch und fahren mit der Bürstenseite bündig am Sockel der Behandlungseinheit entlang. Unter eine Liege kommt die Maschine nur, wenn genug Bodenfreiheit da ist oder sich die Liege hochfahren lässt, sonst bleibt es dort beim Wischbezug. Rollhocker und Gerätewagen schieben Sie vor dem Durchgang zur Seite. Für sehr enge Behandlungsräume gibt es die Terra 3 Steam mit etwa 28 cm Arbeitsbreite.
Am besten am sprechstundenfreien Nachmittag, oft Mittwoch oder Freitag, oder nach der letzten Sprechstunde. Planen Sie etwa 45 Minuten ein, die Maschine bringen wir mit. Am meisten sagt der Raum, über den Sie sich am häufigsten ärgern, etwa der Flur vor der Anmeldung oder das Patienten-WC. Dort reinigen wir ein Stück Boden, danach übernimmt jemand aus Ihrem Team die Maschine, am besten die Person, die später damit arbeiten würde.
Kostenlos und am sprechstundenfreien Nachmittag: Wir ziehen an einer Stelle Ihrer Wahl einen Streifen über Ihren Vinyl- oder Linoleumboden, direkt neben der gewischten Fläche. Dann sehen Sie, wie viel vom Grau Film ist und wie viel der Belag selbst. Danach räumen wir zusammen, und die Sprechstunde am nächsten Morgen läuft wie gewohnt.