Terra 5 Steam
Bürstet Fugen und Strukturen sauber, nimmt das Wasser sofort wieder auf und reinigt bis direkt an die Wandkante.
Zwischen Kippbratpfanne, Kombidämpfer und Spülstraße liegt eine Schicht aus Fett, Stärke und Klarspüler, die Schlauch und Abzieher nur in Richtung Rinne schieben. Die Terra löst sie mit Dampf bis 130 °C, die gegenläufigen Walzenbürsten heben sie aus dem Rutschprofil, und das Schmutzwasser landet im Tank statt im Bodenablauf. Die Terra 7 Steam fährt mit 55 cm Arbeitsbreite lange Bahnen durch Kochzone und Spülstraße, und der Boden ist sofort wieder begehbar.

In einer Küche, die täglich für mehrere hundert Menschen kocht, kommt Schmutz in Mengen auf den Boden, die ein Restaurant in einer Woche nicht sieht: Fett aus Kippbratpfanne und Fritteuse, Stärke aus Nudel- und Kartoffelwasser, Spülwasser mit Klarspüler, dazu Soßenspritzer unter dem Kombidämpfer. Nach der Ausgabe wird mit Schlauch, Schaumreiniger und Abzieher in den Ablauf geschoben. Was in Fuge und Rutschprofil sitzt, bleibt dort und wird zur klebrigen Schicht.
Großküchenfliesen haben ein grobes Rutschprofil, oft mit Verdrängungsraum, damit auch auf nassem, fettigem Boden niemand ausrutscht. Genau in diesen Vertiefungen und in den Fugen, je nach Küche aus Zement oder Epoxidharz, setzen sich Fett und gekochte Stärke fest. Schaumreiniger löst oben an, der Abzieher drückt den Rest zurück in die Vertiefungen, und mit der Zeit wird der Boden dunkel und glatt.
Nach der Schlauchreinigung steht das Wasser zwischen den Abläufen, bis es abgezogen oder abgetrocknet ist. In dieser Zeit kann niemand Ware einräumen, Geräte warten oder die Spülstraße leer fahren. In Klinik- und Heimküchen, in denen abends noch Tabletts zurückkommen, fehlt diese Zeit jeden Tag.
Bei Lebensmittelüberwachung und internen Audits zählen auch die Ränder: der Streifen vor dem Sockel der Ausgabetheke, der Boden vor der Fritteuse, die Ecke neben der Bandspülmaschine. Dort sitzt der Schmutz am längsten. Der Abzieher schiebt an diesen Stellen nur Wasser vorbei, aus dem Profil holt er nichts.
Eine Großküche ist ein Weg: Ware kommt über die Rampe herein, wird gekühlt, vorbereitet, gekocht, ausgegeben, und das Geschirr kommt über die Rückgabe zur Spülstraße zurück. Jeder Abschnitt hat seinen eigenen Boden und seinen eigenen Schmutz. Von der Rampe bis zur Tablettrückgabe bleibt dieselbe Universalbürste in der Maschine. Vor der Kippbratpfanne fahren Sie mit vollem Andruck, auf dem Linoleum im Saal mit deutlich weniger.
Rutschhemmende Fliesen mit Verdrängungsraum, verfugt mit Zement- oder Epoxidharzmörtel, oft mit Gefälle zu Rinnen und Abläufen. Beim Abziehen bleibt ein Teil des Fetts in Rinne und Profil zurück. Bei der Terra verflüssigt der Dampf es in der Vertiefung, die Walzenbürste hebt es heraus, und es geht mit dem Schmutzwasser in den Tank.
Kunstharzbeschichtungen mit Einstreuung, auf denen Hubwagen, Rollcontainer und Streusalz von der Rampe ihre Spuren hinterlassen. Pflegefilme und Reinigerreste setzen die Struktur mit der Zeit zu und mindern die Rutschhemmung. Mit kräftigem Andruck holt die Terra den Abrieb der Hubwagenrollen und den Fettfilm aus der Einstreuung, sodass die raue Oberfläche wieder frei liegt.
Linoleum und Vinyl mit den Laufspuren von mehreren hundert Gästen mit Tablett an jedem Mittag, Soßentropfen vor der Ausgabe, Grauschleier aus alten Wischpflegeschichten. Gefahren wird mit mittlerem Andruck und wenig Wasser, das im selben Zug abgesaugt wird, und zur Besprechung am Nachmittag ist der Saal trocken. Stark alkalische Reiniger, die dem Linoleum schaden, bleiben dabei im Schrank, und in den Nähten des Vinyls steht keine Feuchte.
Im Foyer und an der Kasse liegt häufig Terrazzo oder Betonwerkstein, beides zementgebunden. Vor Salatbar und Kasse, wo Dressing und Essig tropfen, zählt das besonders: Säure greift den Zement an und hinterlässt matte Flecken, Wasser und Dampf tun das nicht. Mit Spezialbürsten lässt sich der Boden anschließend polieren.
Für alle diese Böden reicht dieselbe Universalbürste, nur den Andruck stellen Sie per Seitenhebel ein. Mehr zu den Bodenarten
Schlauch und Abzieher scheitern in der Großküche an vier Stellen: am Fett im Profil, an der langen Strecke von der Herdlinie bis zur Rampe, am Stehwasser zwischen den Abläufen und am Weg über Schleuse und Lastenaufzug. An jeder dieser Stellen greift eine andere Funktion der Terra.
Bis 130 °C heiß tritt der Dampf an den Walzen aus und verflüssigt das Fett vor der Fritteuse. Die Stärke vom Kartoffelwasser, die über den Nachmittag am Boden angetrocknet ist, weicht er auf, und die Bürsten heben sie aus dem Profil. Im Tank ist nur Wasser, also bleibt nach dem Durchgang nichts im Profil, was das Fett des nächsten Ausgabetags festhält.
Weil sich die Kräfte der beiden Walzen bei rund 650 U/min ausgleichen, fahren Sie die lange Herdlinie in einer geraden Bahn, ohne gegenzuhalten. Wer nach acht Stunden Küche noch die ganze Produktionsfläche fährt, merkt den Unterschied zum Schrubber im Rücken.
Hinter der Terra liegt keine Wasserfläche, die erst zur Rinne laufen muss. Die Kochzone kann direkt wieder betreten werden, Ware wird eingeräumt, die Spülstraße fährt leer. Das Warten auf den abtrocknenden Boden entfällt.
Auf den Transportrollen schieben Sie die Maschine durch die Hygieneschleuse und in den Lastenaufzug zur Stationsküche, statt sie zu tragen. Unten in der Anlieferung legen Sie den Hebel zurück und fahren weiter. Für Großküchen mit mehreren Ebenen oder angeschlossenen Verteilerküchen ist das der Alltag.
Beispiel: eine Betriebskantine mit Mittagsausgabe bis 14 Uhr, Produktionsküche, Spülstraße und Speisesaal. Die Minutenangaben beruhen auf unserer Erfahrung mit der Terra 7 Steam. Wie lange es in Ihrer Küche dauert, hängt vor allem davon ab, wie viel Fett vor Fritteuse und Kippbratpfanne liegt.
Zuerst werden Kombidämpfer, Kippbratpfanne und Herdlinie gereinigt, denn dabei tropfen noch einmal Fett und Spülwasser auf den Boden. Dann Dampf an, kräftiger Andruck, in langen Bahnen entlang der Herdlinie und vor Kippbratpfanne und Fritteuse. Danach ist die Kochzone sofort wieder begehbar, und die Ware für morgen wird auf trockenem Boden eingeräumt.
Im Saal reicht mittlerer Andruck auf Linoleum und Vinyl, die Absaugung nimmt das wenige Wasser sofort wieder auf. Den Dampf schalten Sie dort zu, wo Soße und Saft getropft sind: vor der Ausgabetheke, am Getränkeautomaten, an der Tablettrückgabe. Der Saal ist am Nachmittag wieder für Besprechungen oder den Kaffeeverkauf nutzbar.
Hier liegt die Mischung aus Spülwasser, Klarspüler und Essensresten, die den Boden rutschig macht. Dampf und kräftiger Andruck entlang der Bandspülmaschine und vor der Rückgabe. Danach kommt der Schmutzwassertank am Ausgussbecken der Spülküche heraus, und die Maschine wird trocken für die nächste Ausgabe abgestellt.
Die Flächen, die im Tagesgeschäft liegen bleiben, bekommen ihren eigenen Durchgang, langsam, mit vollem Andruck und Dampf: zuerst der Streifen entlang der Spülmaschine und das Trockenlager, nachdem die fahrbaren Regale zur Seite gerollt sind, dann der Kühlzellenvorraum, zum Schluss Anlieferung und Rampe mit dem Streusalz aus dem Winter und der Müllraum mit den Spuren der Tonnenrollen. Danach Tanks leeren und die Bürsten reinigen, bevor die Maschine wieder in die Küche kommt. Ob Sie für die unreinen Bereiche eine eigene Bürste vorsehen, legen Sie im Reinigungsplan fest.
Die Produktionsküche ist an jedem Ausgabetag neu verschmiert, der Speisesaal wird dagegen über Wochen grau. Deshalb gehört die Kochzone in die Hand des eigenen Teams. Saal, Foyer und die Flächen, die nur in den Semester- oder Betriebsferien frei sind, passen gut zur Deep-Clean-Behandlung.
Die Produktionsküche einer Mensa, eines Betriebsrestaurants oder einer Klinikküche gehört in den eigenen Reinigungsplan. Die Spätschicht fährt die Kochzone nach Ausgabeschluss und die Spülstraße nach dem letzten Korb selbst, und danach steht kein Wasser mehr zwischen den Abläufen. Sie können die Terra kaufen oder leasen. Die Einweisung dauert etwa eine Stunde und findet in Ihrer Küche statt, am besten mit allen, die nach der Ausgabe die Kochzone fahren.
Terra ansehen Service durch unsSpeisesaal, Ausgabebereich, Kassenzone und Foyer behandeln wir in festem Rhythmus, etwa in den Semesterferien, in den Betriebsferien oder am Wochenende, wenn die Stühle hochgestellt sind. Dabei lösen wir den Grauschleier der Laufstraße vor der Ausgabe und die Wischpflegeschichten, die sich über ein Semester im Saal aufbauen. Die tägliche Reinigung bleibt bei Ihrem Team oder Ihrem Reinigungsdienst. Nach jedem Termin bekommen Sie eine kurze Dokumentation mit Fotos für Ihre Unterlagen.
So läuft die BehandlungFür Großküchen empfehlen wir die Terra 7 Steam: 55 cm Arbeitsbreite und bis zu 550 m² pro Stunde für die langen Bahnen durch Kochzone, Spülstraße und Speisesaal, dazu Dampf gegen Fett und Stärke. Für Stationsküchen, Verteilerküchen und Ausgabeküchen in Klinik und Pflegeheim passt die Terra 5 Steam mit 35 cm besser zwischen Wagen und Theke. Auch für kleinere Betriebskantinen und Cateringküchen mit engen Gängen ist die Terra 5 Steam die richtige Wahl.
Bürstet Fugen und Strukturen sauber, nimmt das Wasser sofort wieder auf und reinigt bis direkt an die Wandkante.
Für Küchenböden gibt die ASR A1.5 je Arbeitsbereich eine Rutschhemmung (R-Klasse) und oft einen Verdrängungsraum (V-Wert) vor. Beides wirkt nur, solange das Profil nicht mit Fett und Reinigerresten zugesetzt ist. Hier setzt die Terra an: Dampf und Walzenbürsten halten das Profil offen, und der Boden ist nach dem Durchgang trocken. Flächendesinfektion und Reinigungs- und Desinfektionsplan nach Ihrem HACCP-Konzept bleiben bestehen. Die Maschine ergänzt den Plan beim mechanischen Teil und ersetzt ihn nicht.
Das Foto ist bei einer Vorführung entstanden, auf einem ganz normalen Werkstattboden und ohne Nachbearbeitung. Die helle Fläche vorne ist ein einziger Durchgang mit der Terra. Alles dahinter wurde jahrelang gewischt.

Zur Terra-Maschine gehören eine Einweisung für Sie oder Ihr Team und ein fester Ansprechpartner für Bürsten, Verschleißteile und Wartung. Leasing, Service, Garantie und Zusatzprodukte stimmen wir persönlich mit Ihnen ab – privat wie gewerblich.
Wir reinigen ein Stück Ihres Bodens und zeigen alle Funktionen der Maschine.
Für Sie oder Ihr Team: Andruck, Absaugung, Tanks und Pflege, bis alles sitzt.
Für Fragen, Wartung, Bürsten und Verschleißteile wenden Sie sich direkt an uns.
Nein. Die Terra arbeitet mit zwei schnell gegenläufigen Walzenbürsten mit rund 650 Umdrehungen pro Minute, die den Schmutz mechanisch aus Profil und Fuge der Küchenfliese lösen. Die Steam-Modelle geben Dampf bis 130 °C dazu, der Frittierfett und Stärke nur mit Wasser löst. Das Schmutzwasser nimmt die Maschine im selben Gang auf, Boden und Bürsten sind sofort trocken. Den Unterschied zu Ihrer vorhandenen Maschine sehen Sie bei der Vorführung direkt im Rutschprofil Ihres Küchenbodens.
Ja, der Boden um Rinnen und Abläufe wird mitgereinigt, und weil die Maschine das Schmutzwasser direkt absaugt, läuft kaum noch Wasser in Richtung Ablauf. Mit der Bürstenseite fährt die Terra bündig an Theke und Gerätesockel entlang. Wo eine Theke auf Sockel steht oder ein Gerät zu tief sitzt, reinigt sie bis an die Kante, darunter bleibt es Handarbeit nach Ihrem Plan, ebenso wie bei Rinne, Rost und Schlammkorb. Bei der Vorführung fahren wir gern genau die Stelle mit dem stärksten Gefälle.
Nach unserer Schätzung 2 bis 4 Liter Frischwasser pro 100 m², für 300 m² also etwa 6 bis 12 Liter, je nachdem, wie viel Fett und Stärke auf dem Boden liegen. Ob das mit einer Füllung der Terra 7 Steam geht, hängt von Ihrem Boden ab. Wenn nicht, sind Schmutzwassertank geleert und Frischwasser nachgefüllt in unter einer Minute. Dampf liefert eine Füllung für rund 60 Minuten. Vor Fritteuse und Kippbratpfanne fahren Sie deutlich langsamer als mit den bis zu 550 m² pro Stunde, die die Maschine auf freier Fläche schafft.
Für die Zentralküche die Terra 7 Steam wegen der Fläche. Für Stationsküchen und Verteilerküchen ist die Terra 5 Steam mit etwa 35 cm Arbeitsbreite die bessere Wahl, sie passt zwischen Speisenwagen und Theke und kommt über die Transportrollen und den Lastenaufzug von Etage zu Etage. Beide Modelle arbeiten nach demselben Prinzip, jeweils mit einer Universalbürste für alle Böden der Küche, und werden mit denselben drei Hebeln für Andruck, Absaugung und Transportrollen bedient. Wer die eine Maschine fahren kann, fährt auch die andere.
Aus Ihrem Plan nichts, nur aus dem Tank der Steam-Modelle: Dort hinein kommt ausschließlich Wasser. Mittel, die Ihr Plan für den Boden vorschreibt, bringen Sie wie bisher getrennt aus, und die Desinfektion folgt wie gewohnt als eigener Arbeitsschritt nach der Reinigung. Bei den Modellen ohne Dampf können Sie einen Reiniger ins Frischwasser geben. Dampf und Walzenbürsten lösen Fett und Stärke in der Regel ohne Reiniger. Ob der tägliche Schaumreiniger für den Boden danach noch im Plan stehen muss, entscheiden Sie mit Ihrer Hygienefachkraft oder Ihrem HACCP-Verantwortlichen, wir liefern die Beobachtungen aus der Vorführung dazu.
Am besten direkt nach Ausgabeschluss: Dann liegt das Fett des Tages noch auf dem Boden, und die Spülstraße läuft. Nennen Sie uns die Stelle, die bei der letzten Begehung angesprochen wurde, etwa den Boden vor der Fritteuse oder den Streifen vor der Ausgabetheke. Wir bringen die Terra mit und reinigen dort ein Stück Ihres Bodens. Danach fahren Sie oder Ihre Schichtführung die Maschine selbst. Rechnen Sie mit etwa 45 Minuten. Auf Ihre Anfrage melden wir uns innerhalb eines Werktags.
Nach Ausgabeschluss reinigen wir bei der kostenlosen Vorführung ein Stück Ihres Küchenbodens, dort, wo das Fett am tiefsten im Profil sitzt. Daneben bleibt ein Streifen so, wie Schlauch und Abzieher ihn hinterlassen haben, und Ihre Küchenleitung sieht den Unterschied ohne Erklärung.