Terra 5 Steam
Bürstet Fugen und Strukturen sauber, nimmt das Wasser sofort wieder auf und reinigt bis direkt an die Wandkante.
Nasse Pfoten, ein Fellbüschel unter jeder Bank, eine Markierung neben der Waage und im Behandlungsraum der Film aus Flächendesinfektion und Wischwasser: Der Boden in einer Tierarztpraxis wird mehrmals am Tag gewischt und ist trotzdem nie richtig sauber. Zwei gegenläufige Walzenbürsten holen Haare und Rückstände aus Fugen und Nähten, Dampf bis 130 °C löst, was dort festsitzt, und die Absaugung nimmt alles im selben Gang mit. Ohne Reiniger, ohne Duft, sofort trocken.

Ein Tier bringt immer etwas mit: Haare, Sand und Streusalz an den Pfoten, Speichel, manchmal Urin oder Kot, bei kranken Tieren auch Blut und Erbrochenes. Dazu kommt, was die Praxis selbst auf den Boden gibt, nämlich mehrmals täglich Flächendesinfektion und Wischwasser. Der Mopp verdünnt das alles und verteilt es bis in die Fuge, wo es trocknet und am nächsten warmen Tag wieder zu riechen beginnt.
Hundehaare legen sich in Zementfugen, in die Nähte des Vinyls und entlang der Sockelleiste unter den Wartebänken. Der Mopp schiebt sie zu Nestern zusammen, und was einmal in der Fuge liegt, verfilzt dort mit Wischwasser und Staub zu einem grauen Rand.
Im Wartezimmer markieren Rüden dort, wo der letzte Hund markiert hat: am Türrahmen, am Fuß der Waage, an der Ecke des Empfangstresens. Urin zieht in offenporige Fugen und in die Vinylnaht. Wischwasser verdünnt ihn, der Geruch bleibt, und der nächste Patient riecht die Einladung.
Behandlungsräume werden nach dem Hygieneplan mehrmals täglich mit Flächendesinfektion gewischt. Deren Reste legen sich Schicht für Schicht auf Vinyl und Linoleum, der Boden wird stumpf und klebt leicht, und genau an diesem Film bleiben Haare und Pfotenabdrücke hängen.
Praxis und Pension haben selten nur einen Boden: vorne Fliesen und Vinyl, hinten Beton und Beschichtung. Vom gefliesten Wartezimmer über den Vinylboden im Behandlungsraum bis in den Betonzwinger bleibt dieselbe Bürste in der Maschine. Für den Zwinger stellen Sie den Seitenhebel auf kräftig, für Linoleum auf sanft.
Feinsteinzeug mit Zementfugen ist der Klassiker im Wartezimmer, weil es Krallen aushält. Die Fugen sind offenporig und nehmen Urin und Wischwasser auf. Die Bürsten drehen sich gegeneinander in die Fuge hinein und holen die verfilzten Haare heraus, der Dampf löst die eingetrockneten Rückstände, und das Schmutzwasser landet im Tank statt im nächsten Fugenabschnitt.
Vinyl und Linoleum mit verschweißten Nähten und hochgezogenem Sockel liegen hier, weil man sie gut abwischen kann. Wo das Tier auf dem Behandlungstisch steht und wo der Hund vor dem Röntgen wartet, wird der Boden mit der Zeit stumpf und fleckig: Dort hat sich Desinfektionsmittel Schicht für Schicht abgelagert. Mit sanftem Andruck und Dampf löst die Terra diese Schicht nach und nach, ganz ohne stark alkalischen Reiniger, und es bleibt kein Wasser in den Nähten stehen.
Beton und Estrich im Zwinger werden täglich abgespritzt und sind trotzdem fleckig, weil Urin in die Poren zieht und das Wasser nur die Oberfläche erreicht. Mit kräftigem Andruck und Dampf holt die Terra den Schmutz aus den Poren, und weil sie das Wasser sofort wieder aufnimmt, steht nach der Reinigung keine Pfütze in der Box.
Beschichtete Böden mit Rutschhemmung verlieren ihre Wirkung, wenn sich Shampoo- und Futterreste als Film darauf legen. Dann rutschen Pfoten und Gummistiefel gleichermaßen. Mit kräftigem Andruck und Dampf holt die Terra Shampoo und Futterfett aus den Vertiefungen der Beschichtung, ohne Fettlöser, und der Film, der die Rutschhemmung mindert, ist vom Waschplatz herunter.
Für alle diese Böden reicht dieselbe Universalbürste, nur den Andruck stellen Sie per Seitenhebel ein. Mehr zu den Bodenarten
In einer Praxis liegen Hunde auf dem Boden, schnüffeln an ihm und lecken sich danach die Pfoten. Was auf dem Boden zurückbleibt, landet also im Tier. Deshalb holt die Terra Haare und Rückstände mit Bürsten, heißem Dampf und Wasser heraus, nicht mit Reiniger, und lässt keine Nässe zurück, durch die das nächste Tier läuft.
Zwei Walzenbürsten mit rund 650 Umdrehungen pro Minute drehen gegeneinander und arbeiten in Fugen, Nähte und Strukturen hinein. Verfilzte Haarnester und der graue Rand entlang der Sockelleiste lösen sich vom Belag und wandern mit dem Schmutzwasser in den Tank, statt vom Mopp in die nächste Ecke geschoben zu werden.
Heißer Dampf bis 130 °C löst eingetrocknete Rückstände und den Film aus Desinfektionsmittel in Fugen und Nähten. Im Tank ist nur Wasser, also kommt kein Duftstoff auf den Boden, der die Tiere irritiert. Es bleibt nichts zurück, das den Geruch nur überdeckt.
Was die Bürsten lösen, saugt die Terra direkt dahinter wieder ab. Auf dem Beton der Box bleibt keine Pfütze stehen, in der sich der Hund hinlegt. Er kann direkt nach dem Durchgang zurück in die Box, das Wartezimmer bleibt während der Sprechstunde offen, und niemand läuft mit nassen Pfoten durch den Behandlungsraum.
Die Seite mit den Bürsten reinigt bis direkt an die Wand. Halten Sie diese Seite an die Boxenwand, an den Türrahmen und an den Sockel des Empfangstresens, also an die Stellen, an denen markiert wird. Die Terra fährt vor und zurück und lässt sich leicht wenden, deshalb kommen Sie auch in die Ecke hinter der Tür. Unter Bänke mit einem geschlossenen Unterbau passt die Maschine nicht, diese Stelle bleibt Handarbeit.
Eine Kleintierpraxis mit sechs Boxen im Hinterhaus: Die Pension läuft ab sieben, die Sprechstunde von neun bis zwölf und von drei bis sieben. Die Minutenangaben unten sind geschätzt, wie lange es bei Ihnen dauert, sehen wir an Ihrer Waage und Ihren Boxen.
Boxen und Zwingergasse mit Dampf und kräftigem Andruck fahren, Bürstenseite an der Boxenwand entlang. Danach ist der Beton trocken und die Hunde kommen zurück, bevor die Praxis öffnet. Nach den Boxen die Zwingerbürsten herausnehmen und abspülen, für die Praxis kommen die anderen Bürsten in die Maschine.
Tank wechseln, dann Wartezimmer und Flur mit mittlerem Andruck, an der Waage und am Türrahmen kurz Dampf zuschalten. Pfotenabdrücke, Haare und die Markierung an der Waage vom Vormittag sind weg, bevor die Nachmittagssprechstunde beginnt.
Behandlungsräume, Röntgen und Labor mit Dampf und sanftem bis mittlerem Andruck. Der Film aus Desinfektion und Wischwasser löst sich, das stumpfe Vinyl wird wieder glatt. Die Flächendesinfektion nach Hygieneplan erfolgt wie gewohnt im Anschluss.
Freitag nach der letzten Sprechstunde: Trimmplatz und Hundewanne im Salon, der Fuß der Waage, der Türrahmen zum Behandlungsraum, entlang der Wartebänke und die Ecke hinter dem Empfang. Langsam fahren, Dampf an, Seitenhebel auf kräftig, an der Markierecke zwei Bahnen übereinander.
Wo täglich Haare, Urin und Desinfektion auf den Boden kommen, muss täglich jemand mehr tun als wischen. Deshalb spricht bei Praxis und Pension vieles für eine eigene Terra. Deep-Clean passt für die Flächen, die nicht jeden Tag leiden, aber in festem Rhythmus gründlich zurückgesetzt werden sollen. Die tägliche Reinigung bleibt dabei bei Ihrem Team.
Eine Tierpension mit belegten Boxen oder eine Praxis mit vollem Wartezimmer braucht die Maschine im Haus: morgens die Boxen, mittags das Wartezimmer, abends die Behandlungsräume, jeweils in Minuten statt mit Eimer und Mopp. Die Einweisung dauert etwa eine Stunde und findet bei Ihnen statt, damit Tierpflegerinnen und Praxisteam an Ihren eigenen Boxen und an Ihrem Behandlungsraum üben.
Terra ansehen Service durch unsDeep-Clean passt, wenn die Fugen im Wartezimmer schon grau sind oder die Zwingeranlage nach einer Saison voller Urlaubshunde wieder gründlich gemacht werden muss. Wir kommen samstagnachmittags oder an einem praxisfreien Tag, fahren Fugen, Vinyl und Beton mit Dampf und halten mit Fotos fest, wie die Stellen vorher und nachher aussehen. Die tägliche Reinigung bleibt bei Ihrem Team.
So läuft die BehandlungDie Terra 5 Steam ist 35 cm breit, passt damit gut durch die Boxentür und lässt sich im Zwinger wenden, und als Steam-Modell braucht sie nur Wasser im Tank. Deshalb ist sie unsere Empfehlung für Praxis und Pension. In einem Hundesalon mit einem Trimmplatz oder in einer Praxis mit nur einem Behandlungsraum reicht die Terra 3 Steam mit 28 cm. Die Terra 7 Steam ist für Tierkliniken mit langen Stationsfluren und für Zwingeranlagen mit durchgehender Gasse gedacht.
Bürstet Fugen und Strukturen sauber, nimmt das Wasser sofort wieder auf und reinigt bis direkt an die Wandkante.
Die Terra ergänzt Ihren Hygieneplan, sie ersetzt ihn nicht und auch nicht die Flächendesinfektion in Behandlungsraum, OP und Quarantäne. Sie macht die mechanische Reinigung davor gründlicher: Haare, eingetrocknete Rückstände und alte Reinigerschichten werden aus Fugen und Nähten geholt, im Tank ist nur Wasser, und der Boden ist sofort trocken. Für Quarantäne- und Infektionsboxen, zum Beispiel bei Parvovirose oder Zwingerhusten, gilt weiter Ihr Desinfektionsmittel aus dem Hygieneplan. Diese Boxen fahren Sie am Ende der Runde und mit eigenen Bürsten, oder sie bleiben ganz außen vor.
Das Foto ist bei einer Vorführung entstanden, auf einem ganz normalen Werkstattboden und ohne Nachbearbeitung. Die helle Fläche vorne ist ein einziger Durchgang mit der Terra. Alles dahinter wurde jahrelang gewischt.

Zur Terra-Maschine gehören eine Einweisung für Sie oder Ihr Team und ein fester Ansprechpartner für Bürsten, Verschleißteile und Wartung. Leasing, Service, Garantie und Zusatzprodukte stimmen wir persönlich mit Ihnen ab – privat wie gewerblich.
Wir reinigen ein Stück Ihres Bodens und zeigen alle Funktionen der Maschine.
Für Sie oder Ihr Team: Andruck, Absaugung, Tanks und Pflege, bis alles sitzt.
Für Fragen, Wartung, Bürsten und Verschleißteile wenden Sie sich direkt an uns.
Wenn die Rückstände im Belag sitzen, also in Zementfugen, Vinylnähten oder in den Poren von Beton, holen Dampf, Walzenbürsten und Absaugung deutlich mehr heraus als der Mopp. Dampf und Bürsten lösen die eingetrockneten Rückstände, die Absaugung nimmt sie mit dem Schmutzwasser auf, und es bleibt kein Duftstoff zurück, der etwas überdeckt. Wie weit der Geruch an Ihrer Stelle verschwindet, sehen Sie bei der Vorführung direkt an dieser Stelle. Wo seit Jahren markiert wird, braucht es beim ersten Mal unter Umständen mehrere Durchgänge. Ist der Urin durch Risse unter den Belag oder tief in den Estrich gezogen, erreicht ihn keine Oberflächenreinigung, das sagen wir Ihnen offen.
Lose Haarbüschel fegen oder saugen Sie wie bisher vorher ab, das ist der schnellste Weg. Die Terra kümmert sich um das, was danach bleibt: die Haare, die in der Fuge, in der Naht und entlang der Sockelleiste mit Wischwasser und Staub verfilzt sind. Die Walzenbürsten lösen sie vom Belag, die Absaugung nimmt sie mit ins Schmutzwasser. Haare, die an den Walzen hängen bleiben, entfernen Sie nach dem Einsatz von Hand, die Bürsten lassen sich dafür herausnehmen. Den Schmutzwassertank leeren Sie wie gewohnt aus. Wie das im Alltag am schnellsten geht, zeigen wir Ihnen bei der Einweisung.
Ja. Der Boden ist trocken, sobald die Maschine darüber war, und bei den Steam-Modellen kommt nur Wasser in den Tank. Es bleibt also kein Reiniger auf dem Boden, der an Pfoten haftet oder beim Putzen abgeleckt wird, und kein Duftstoff, der die Tiere irritiert. Wo nach Hygieneplan im Anschluss desinfiziert wird, gelten für diese Flächen die Einwirkzeiten Ihres Desinfektionsmittels. Boxen ohne anschließende Desinfektion können direkt wieder belegt werden, das Wartezimmer bleibt offen.
Bei den Steam-Modellen kommt nur Wasser in den Tank, die Arbeit machen Bürsten und Dampf. Bei den Modellen ohne Dampf ist Reiniger im Frischwasser möglich, ob ein bestimmtes Desinfektionsmittel dafür geeignet ist, klären wir vorher mit Ihnen. Die Desinfektion nach Hygieneplan folgt getrennt, nach der mechanischen Reinigung. Zwinger und Behandlungsraum fahren Sie mit derselben Maschine, aber von rein nach unrein, mit frischem Wasser je Bereich und, wenn Ihr Hygieneplan das vorsieht, mit getrennten Bürsten.
Shampoo- und Pflegemittelreste legen sich auf den Boden und werden mit nassen Pfoten zu einem rutschigen Film, an dem die Haare kleben bleiben. Der Dampf löst den Film, die Bürsten holen Haare und Reste vom Belag, die Absaugung nimmt das Wasser mit. Zwischen zwei Hunden ist der Boden am Trimmplatz damit wieder trocken und ohne Seifenfilm, statt bis zum Feierabend nass und seifig.
In der Praxis meist in der Mittagspause oder nach der Abendsprechstunde, in der Pension am Vormittag, während die Hunde im Auslauf sind. Wir fangen an der Stelle an, an der Ihr Team am längsten wischt, zum Beispiel an der Markierecke neben der Waage oder in einer frei gewordenen Box. Nach etwa 45 Minuten haben Sie die Maschine selbst über Fliese und Beton geführt, und die Box kann gleich wieder belegt werden.
Bei der kostenlosen Vorführung reinigen wir ein Stück Ihres Bodens an einer Stelle Ihrer Wahl: die Fuge an der Sockelleiste im Wartezimmer, den Boden einer Box oder den Trimmplatz im Salon. Danach riechen Sie selbst an der Fuge, und der nächste Hund kann gleich wieder darüberlaufen.